Der Ostertag des Jahres 1543 wird für Anwalt Matthew Shardlake zum schlimmsten Tag in seinem Leben. Denn an diesem Morgen findet er die brutal zugerichtete Leiche seines Freundes Roger Elliard in einem Brunnen. Bald darauf wird ein neues Opfer gefunden, ebenso brutal zugerichtet, und wie Elliard liegt auch dieser Leichnam in blutrotem Wasser. Ein Glaubenseiferer, der auf diese Weise das Ende der Welt herbeiführen will? Oder einer, der vom Teufel besessen ist? Und welche Rolle spielt das Buch der Offenbarung nach Johannes mit seinen apokalypthischen Prophezeiungen? Matthew Shardlake fürchtet, dass es noch weitere Opfer geben wird.
Pressestimmen:
Der Nr.1 Bestseller aus England und Der beste Sansom überhaupt (The Times)
Shardlake findet die brutal zugerichtete Leiche seines Freundes Roger Elliard in einem Brunnen des Lincoln’s Inn. Shardlake ist zutiefst erschüttert und verspricht Rogers Witwe, den Mörder ihres Mannes zu finden. Wie sich schnell herausstellt, ist der Mord an Roger bereits der dritte in Folge und Erzbischof Cranmer schaltet sich in die Ermittlungen ein, die zur politisch brisanten Geheimsache erklärt werden. In Cranmers Auftrag machen Shardlake und sein Gehilfe Barak Jagd nach dem Serienmörder, der es offenbar auf abtrünnige Reformer abgesehen hat. Außerdem scheint das Buch der Offenbarung nach Johannes mit seinen apokalyptischen Prophezeiungen eine wichtige Rolle zu spielen und Shardlake fürchtet, dass es noch weitere Opfer geben wird...
Mit glänzender Recherche und großer Erzählfreude gelingt es dem britischen Autor, das England des 16. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen. Der Leser bekommt einen interessanten Einblick in die späten Regierungsjahre Heinrichs VIII., die von dem Machtkampf zwischen reformierten und reaktionären Kräften beherrscht wurden. Atmosphärisch dicht und detailstark beschreibt Sansom die Stadt London als zunehmend gespalten zwischen radikalen und konservativen Kirchengemeinden. Dabei erkennt der Leser interessante Parallelen zwischen den Puritanern der Tudorzeit und den christlichen Fundamentalisten heute.
Das Buch des Teufels ist das bisher spannendste aber auch brutalste der Shardlake-Reihe. Die bestialische Mordserie führt den ewig zweifelnden Anwalt Shardlake wie auch seinen Gehilfen Barak an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Der Leser begleitet die Jagd nach dem Serienmörder über 650 Seiten hinweg voller Spannung und fiebert mit den Protagonisten der Auflösung entgegen. Neben der packenden Krimihandlung und prallem Tudor-Leben besticht der Roman durch seine Erzählfreude, Authentizität und eigenwilligen Charaktere. Clever gemachte Spannung auf hohem Niveau - sehr empfehlenswert! -- Alexandra Plath
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